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Teil 2: Pranayama mit Fokus langsames, feines Atmen

Die bewusste Verlangsamung und Verfeinerung der Atmung ist eine zentrale Technik im Pranayama und beeinflusst das Nervensystem, den Stoffwechsel und das Bewusstsein.

Langsames Ausatmen aktiviert den Parasympathikus, den Teil des Nervensystems, der für für Ruhe, Entspannung und Regeneration zuständig ist. Dadurch sinken die Herzfrequenz und die Stresshormonspiegel, während die CO₂-Toleranz steigt. Dies verbessert die Sauerstoffverwertung im Körper und sorgt für einen effizienteren Stoffwechsel.

Die yogische Tradition sieht im verlangsamten Atem eine Methode, um die Lebensenergie (Prana) zu bewahren und das Bewusstsein zu erweitern. Moderne Forschung zeigt, dass eine Atemfrequenz von 5–6 Atemzügen pro Minute die kognitive Leistungsfähigkeit steigert, emotionale Balance fördert und die Gesundheit langfristig unterstützt. Die alte Weisheit „Die Länge deines Lebens wird durch die Anzahl deiner Atemzüge bestimmt“ findet hier eine wissenschaftliche Bestätigung.

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